Neuer Rekord: Längster Castor-Transport nach Gorleben
Die letzten Tagen haben gezeigt: Die Anti-Atom-Bewegung hat sich vom “Pseudo-Atomausstieg” der Bundesregierung nicht einlullen lassen, und der Widerstand stellt ein atomares Endlager in Gorleben in Frage. Unsere Hochachtung gilt allen Aktivist_innen, die sich in den letzten Tagen dem Castor entgegengestellt haben – insbesondere den vier Bäuer_innen, die mit ihrer Pyramide auf den Schienen in Hitzacker das Technik-Team der Polizei zur Aufgabe gebracht haben. Chapeau!
Im Rahmen der Kampagne “Castor? Schottern!” waren an drei aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt deutlich über 1.000 Aktivist_innen unterwegs, um die Schiene im Wendland für den Castor-Zug unbefahrbar zu machen.
Dabei sahen sie sich wieder massiver Polizeigewalt ausgesetzt, ohne sich davon von ihrem Ziel abhalten zu lassen. Eine ausführliche Auswertung der Kampagne mit ihren Erfolgen und Misserfolgen wird in Kürze folgen. Aber schon jetzt können wir uns über die vielfältigen und kreativen Aktionen freuen – ihr seid toll!
Noch können wir nicht absehen, wie wir die Kampagne finanziell abschließen werden. Doch unsere Solidarität gilt insbesondere dem Camp Dalehm, das kurzfristig nach dem Verbot von Camp Dumstorf entstanden ist. Falls nicht ausreichend Campbeiträge zusammenkommen, wollen wir als Kampagne dazu beitragen, dass niemand auf ihren_seinen Kosten sitzen bleibt. Deshalb die Bitte an alle, die es sich leisten können: Macht den Anti-Atom-Widerstand möglich, indem ihr für die Kampagne spendet.
“Castor? Schottern!”-Spendenkonto:
Castor Schottern
Konto: 1120074500
BLZ: 43060967 (GLS Bank)
Wir melden uns wieder, wenn die Auswertung steht – und erst recht, wenn der nächste Castor rollt!
Eure Kampagne “Castor? Schottern!”